Pädagogisch-psychologisches Weblog

Februar 6, 2011

Vokabel lernen in Bewegung

Filed under: Nicht kategorisiert — lerntipp @ 4:50 pm

Menschen unterscheiden sich darin, über welchen Kanal sie am leichtesten Vokabeln lernen, wobei in der traditionellen Schule zwei Lerntypen gefragt sind: Es sind die SchülerInnen, die gut lernen, wenn sie zuhören, also die auditiven bzw. akustischen Typen, und dann gibt es die visuell orientierten SchülerInnen, die sich Vokabeln leichter merken, wenn sie diese auch sehen. Viele Kinder sind aber aus den unterschiedlichsten Gründen heute zu zappelig, um alleine durch Zuhören oder Lesen gut zu lernen, denn sie haben einen großen Bewegungsdrang. Nur wenn dieser Bewegungsdrang befriedigt ist, können sie sich ausreichend auf das Hören oder Lesen konzentrieren. Beim Vokabellernen sollten solche Kinder am Besten auf- und abgehen oder auf einem Sitzball wippen. Daher lernt man eine Sprache auch am besten, wenn man in einem Land auf Reisen ist!

November 28, 2009

Lernen zu lernen: Lernstrategien

Filed under: Literatur,Nicht kategorisiert — lerntipp @ 8:42 am

Lernen zu lernen: Lernstrategien – sofort anwendbar. Die richtige Methode für jeden Lernstoff. Tipps zur Prüfungsvorbereitung

Wer wirkungsvoll lernen will, findet in diesem Buch bestimmt die richtige Methode. Jede Lerntechnik wird so beschrieben, dass man sie direkt anwenden kann. Ihre Wirkungsweise wird auf dem Hintergrund der Gedächtnispsychologie erklärt und ihre Wirksamkeit anhand von wissenschaftlichen Studien bewertet. Hinweise zur erfolgreichen Prüfungsvorbereitung sind ebenso enthalten wie Hilfen zum Umgang mit der Angst vor Misserfolgen und mit Lernblockaden. Die 7. Auflage berücksichtigt die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Außerdem enthält sie ein neues Kapitel zu interaktiven Lernangeboten im Internet.
Es heißt im Umschlagtext:
Lernen im Schlaf, das ist eine Illusion. Wie man sich das Lernen jedoch leichter machen kann, zeigt dieser erfolgreiche Ratgeber. Ausgehend von den Erkenntnissen der Gedächtnispsychologie stellen Werner Metzig und Martin Schuster effektive Lerntechniken vor, die sich für die verschiedensten Situationen eignen: vom Behalten der Geheimnummer für den Geldautomaten bis zum umfangreichen Prüfungsstoff.

Mehr dazu unter Lernen zu lernen: Lernstrategien

September 21, 2008

Briefe schreiben als Lebenshilfe

Filed under: Nicht kategorisiert — lerntipp @ 10:11 am

Schreiben Sie doch mal einen Brief an eines Ihrer Kinder oder an einen anderen Menschen, der Ihnen wichtig ist, und beantworten Sie im Inhalt Ihres Briefs die folgenden Fragen:

  • Worum geht es für mich im Leben?
  • Was zählt unter dem Strich wirklich?
  • Was sind die wirklich wichtigen Fragen im Leben?
  • Welche Gedanken möchte ich an andere weitergeben?
  • Was sind Fehler gewesen, die ich gemacht habe und die ich nicht wiederholen werde?
  • Was sind die wichtigsten Lektionen, die ich gelernt habe?

Versuchen Sie nicht, gleich beim ersten Mal gleich einen perfekten Brief hinzubekommen, sondern schreiben Sie zuerst Bruchstücke und Stichwörter auf. Verbessern Sie diesen Entwurf dann in kleinen Schritten immer weiter. Kritisieren Sie sich dabei möglichst wenig, sondern machen Sie sich vielmehr selbst Mut und sagen Sie sich, dass es beim Schreiben gerade am Anfang dranzubleiben wichtiger ist, als ein gutes Ergebnis zu erzielen Ergänzen und präzisieren Sie den Brief auch in den kommenden Wochen. Wenn Ihr Brief fertig ist, können Sie sich entscheiden: Schicken Sie ihn wirklich an die Person oder behalten Sie den Brief

Quelle: Zeit zu leben-Newsletter Ausgabe 442 vom 21.09.2008

Das Gedächtnis im Alter

Filed under: Nicht kategorisiert — lerntipp @ 8:28 am

Bei Untersuchungen der Prozesse im Gehirn von Menschen zwischen 20 und 83 Jahren haben Altersforscher ermittelt, dass das gesunde Gehirn eines alten Menschen ebenso aktiv und effizient ist wie das eines jungen. Das Gehirn ist also bis ins hohe Alter formbar, es wachsen ständig neue Gehirnzellen und es bilden sich neue Verschaltungen (Synapsen), die altersbedingte Verluste an Gehirnzellen ausgleichen.

  • Um das Gehirn zu mobilisieren, müssen wir ständig rege Kopfarbeit leisten: Denkaufgaben lösen, Quizfragen beantworten, in Suchbildern Fehlern nachspüren, Puzzles legen, Gesellschaftsspiele machen, aus dem Stegreif Reden halten, Kopfrechnen, Schach spielen, spiegelverkehrt schreiben, Fremdsprachen lernen, musizieren.
  • Entspannung und Beruhigung sind ebenfalls wichtig, denn produziert der Körper vermehrt Stresshormone, blockieren diese die Nervenzellen und schädigen das Gehirn.
  • Richtiges Atmen sättigt das Blut mit Sauerstoff, was am Besten durch die natürliche Tiefenatmung geschieht: man atmet mit dem Unterleib, der sich wölbt, und atmet lang und kräftig aus (etwa acht Atemzüge pro Minute).
  • Bei der Ernährung sollte man Cholesterinbomben meiden, hingegen helfen die Vitamine C, B1, B2, B3, B6, B12, A, E und P gegen Vergesslichkeit.
  • Manche Pflanzen können der Alterung des Gehirns entgegenwirken: Ginseng und Gingko, Walnuss, Knoblauch, Bärlauch, Melisse, Rosmarin, Johanniskraut.
  • Eher esoterisch klingt die „Farbtherapie“: Gelb fördert die Denkkraft, Orange die Merkfähigkeit, Grün regeneriert das erschöpfte Nervensystem, Blau dämpft Erregung. Nur Rot ist im Allgemeinen geistiger Leistung abträglich.

Quelle: OÖnachrichten vom 20.09.2008

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