Pädagogisch-psychologisches Weblog

September 21, 2008

Briefe schreiben als Lebenshilfe

Filed under: Nicht kategorisiert — lerntipp @ 10:11 am

Schreiben Sie doch mal einen Brief an eines Ihrer Kinder oder an einen anderen Menschen, der Ihnen wichtig ist, und beantworten Sie im Inhalt Ihres Briefs die folgenden Fragen:

  • Worum geht es für mich im Leben?
  • Was zählt unter dem Strich wirklich?
  • Was sind die wirklich wichtigen Fragen im Leben?
  • Welche Gedanken möchte ich an andere weitergeben?
  • Was sind Fehler gewesen, die ich gemacht habe und die ich nicht wiederholen werde?
  • Was sind die wichtigsten Lektionen, die ich gelernt habe?

Versuchen Sie nicht, gleich beim ersten Mal gleich einen perfekten Brief hinzubekommen, sondern schreiben Sie zuerst Bruchstücke und Stichwörter auf. Verbessern Sie diesen Entwurf dann in kleinen Schritten immer weiter. Kritisieren Sie sich dabei möglichst wenig, sondern machen Sie sich vielmehr selbst Mut und sagen Sie sich, dass es beim Schreiben gerade am Anfang dranzubleiben wichtiger ist, als ein gutes Ergebnis zu erzielen Ergänzen und präzisieren Sie den Brief auch in den kommenden Wochen. Wenn Ihr Brief fertig ist, können Sie sich entscheiden: Schicken Sie ihn wirklich an die Person oder behalten Sie den Brief

Quelle: Zeit zu leben-Newsletter Ausgabe 442 vom 21.09.2008

Das Gedächtnis im Alter

Filed under: Nicht kategorisiert — lerntipp @ 8:28 am

Bei Untersuchungen der Prozesse im Gehirn von Menschen zwischen 20 und 83 Jahren haben Altersforscher ermittelt, dass das gesunde Gehirn eines alten Menschen ebenso aktiv und effizient ist wie das eines jungen. Das Gehirn ist also bis ins hohe Alter formbar, es wachsen ständig neue Gehirnzellen und es bilden sich neue Verschaltungen (Synapsen), die altersbedingte Verluste an Gehirnzellen ausgleichen.

  • Um das Gehirn zu mobilisieren, müssen wir ständig rege Kopfarbeit leisten: Denkaufgaben lösen, Quizfragen beantworten, in Suchbildern Fehlern nachspüren, Puzzles legen, Gesellschaftsspiele machen, aus dem Stegreif Reden halten, Kopfrechnen, Schach spielen, spiegelverkehrt schreiben, Fremdsprachen lernen, musizieren.
  • Entspannung und Beruhigung sind ebenfalls wichtig, denn produziert der Körper vermehrt Stresshormone, blockieren diese die Nervenzellen und schädigen das Gehirn.
  • Richtiges Atmen sättigt das Blut mit Sauerstoff, was am Besten durch die natürliche Tiefenatmung geschieht: man atmet mit dem Unterleib, der sich wölbt, und atmet lang und kräftig aus (etwa acht Atemzüge pro Minute).
  • Bei der Ernährung sollte man Cholesterinbomben meiden, hingegen helfen die Vitamine C, B1, B2, B3, B6, B12, A, E und P gegen Vergesslichkeit.
  • Manche Pflanzen können der Alterung des Gehirns entgegenwirken: Ginseng und Gingko, Walnuss, Knoblauch, Bärlauch, Melisse, Rosmarin, Johanniskraut.
  • Eher esoterisch klingt die „Farbtherapie“: Gelb fördert die Denkkraft, Orange die Merkfähigkeit, Grün regeneriert das erschöpfte Nervensystem, Blau dämpft Erregung. Nur Rot ist im Allgemeinen geistiger Leistung abträglich.

Quelle: OÖnachrichten vom 20.09.2008

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.